Tag der betreuenden Angehörigen 2026
Podcast «Das kleine Glück schätzen» – Pflegende Angehörige brauchen Anerkennung und Entlastung.
Betreuen, pflegen, organisieren – und dabei die eigenen Bedürfnisse nicht vergessen. Am 30. Oktober ist Nationaler Tag der betreuenden Angehörigen. Neun Organisationen im Kanton Zürich machen gemeinsam auf die wichtige Arbeit von Angehörigen aufmerksam. Der Podcast «Das kleine Glück schätzen» zeigt, welche Herausforderungen sie bewältigen und wie Beratung, Austausch und Entlastung helfen können.
Wenn sich das Leben von einem Tag auf den anderen verändert
In der neusten Podcastfolge erzählt Anja Kutter vom Leben nach dem Skiunfall ihres Ehemannes, des Zürcher Nationalrats Philipp Kutter. Die daraus entstandene Tetraplegie veränderte den Alltag der ganzen Familie grundlegend. Orientierung fand Anja Kutter unter anderem im Austausch mit Alexandra Burkhard, Angehörigen-Peer-Beraterin der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung.
«Alexandra konnte mir eine Perspektive aufzeigen. Plötzlich klang vieles leichter als das, was ich mir in meinem Kopf ausgemalt hatte», erzählt Anja Kutter im Podcast.
Die Folge macht deutlich: Nicht nur die Pflege selbst ist belastend. Auch administrative Aufgaben, finanzielle Sorgen, fehlende Erholungszeiten und die Ungewissheit über die Zukunft fordern Angehörige heraus. Der Austausch mit Menschen in einer ähnlichen Situation kann helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und sich verstanden zu fühlen.
Fünf Geschichten aus dem Alltag betreuender Angehöriger
Auch die bisherigen Folgen von «Das kleine Glück schätzen» geben Einblick in unterschiedliche Lebensrealitäten:
Sara Satir berichtet über die Betreuung ihres erwachsenen Sohnes mit einer Autismus-Spektrum-Störung und darüber, wie wichtig es ist, rechtzeitig Hilfe anzunehmen.
Ernst Zankl erzählt von der Betreuung seiner an Alzheimer erkrankten Frau und dem schmerzhaften Abschied von einem geliebten Menschen, der sich verändert.
Marah Rikli, berufstätige Mutter einer Tochter mit Entwicklungsstörung, spricht über Schuldgefühle, Überlastung und die Bedeutung von Entlastung und sozialen Netzwerken.
Sarah Ferjani, eine junge Studentin und Young Carer, schildert die Verantwortung für ihren demenzkranken Vater und die Auswirkungen auf ihre Ausbildung und Freizeit
Anja Kutter erzählt in der neusten Folge wie die Tetraplegie ihres Ehemannes Philipp Kutter den Familienalltag veränderte und wie ihr der Austausch mit einer Angehörigen-Peer-Beraterin half, neue Perspektiven zu gewinnen.<
Gemeinsam für eine sorgende Gesellschaft
Betreuende und pflegende Angehörige leisten einen unverzichtbaren Beitrag für Familien und Gesellschaft. Ihre Arbeit verdient mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und konkrete Unterstützung.
Zum Nationalen Tag der betreuenden Angehörigen am 30. Oktober setzen sich neun Organisationen gemeinsam für dieses Anliegen ein. Der Podcast ist ein gemeinsames Projekt von: Alzheimer Zürich, Entlastungsdienst Zürich, Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich, LUNGE ZÜRICH, Palliative zh+sh, Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich, Pro Infirmis Zürich, Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Zürich und Spitex Kanton Zürich.
Alle Podcastfolgen anhören
Weitere Informationen: www.angehoerige-betreuen.ch
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