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09.04.2026

Spitex Hombrechtikon: Klein, aber fein

Der Besuch von Pia Baur bei der Spitex Hombrechtikon im Alterszentrum Breitlen bot einen eindrücklichen Einblick in eine Organisation, die zeigt, wie viel durch gezielte Zusammenarbeit erreicht werden kann. Im Gespräch mit Anita Bacher, Leiterin Spitex Hombrechtikon, wurde deutlich: Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der konsequent gelebten Vernetzung.

Eingebettet in die Aktiengesellschaft Breitlen, deren Hauptaktionärin die Gemeinde ist, profitiert die Spitex Hombrechtikon von klaren Strukturen und kurzen Entscheidungswegen. Ihre besondere Stärke entfaltet sie jedoch vor allem nach aussen: Durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen entsteht ein tragfähiges Netzwerk. Ob im Austausch mit der IG Zürichsee-Pfannenstiel, in der Kooperation mit der überregionalen Nachtspitex oder im Engagement im Ausbildungsnetz Zürcher Oberland – die Spitex Hombrechtikon ist aktiv eingebunden und gestaltet diese Verbindungen mit. Und diese Beispiele sind nur ein Auszug aus einer Vielzahl gelebter Partnerschaften.

Auch im Alltag zeigt sich diese Vernetzung ganz konkret: Die Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst des Spitals Männedorf für die Beratungsstelle fürs Alter sowie die Zusammenarbeit mit einer Wundexpertin, welche sowohl im Wundambulatorium Männedorf wie in der Spitex Hombrechtikon arbeitet, ermöglichen eine umfassende und qualitativ hochstehende Versorgung der Klientinnen und Klienten.

Intern sorgt eine klare Organisation mit Teams für Pflege, Haus- wirtschaft und Mahlzeitendienst sowie modernen Arbeitsweisen wie Tages- und Fallverantwortung für Effizienz und Qualität. Gleichzeitig wird die Zukunft aktiv mitgestaltet. Sei es durch neue Angebote wie den Spitex-Notruf oder durch die enge Zusammenarbeit mit der Aus- bildung im Alterszentrum Breitlen.

Im Gespräch mit Bacher wurde jedoch auch deutlich, dass neben der starken Vernetzung zentrale Rahmenbedingungen entscheidend bleiben. Sie hebt die gute Zusammenarbeit im Netzwerk hervor – man kennt sich, der Austausch funktioniert. Gleichzeitig fehlt im anspruchsvollen Alltag manchmal die Zeit, sich regelmässig über die Beekeeper-Plattform des Spitex Verbands Kanton Zürich auf dem Laufenden zu halten.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft die finanzielle Entwicklung: Die Kosten steigen kontinuierlich und stossen insbesondere für kleinere Spitex-Organisationen zunehmend an Grenzen. Bacher wünscht sich vom Verband, dass er sich weiterhin aktiv und wirkungsvoll für faire und tragfähige Tarife einsetzt, um die Zukunft der Spitex nachhaltig zu sichern.

Trotz wachsender finanzieller Herausforderungen bleibt die Haltung klar: Zusammenarbeit statt Alleingänge. Oder, wie es Pia Baur treffend formuliert: „Eine kleine, feine Spitex, die mit umfassender Vernetzung Grossartiges schafft.“ Besonders hervorgehoben wurde dabei auch das Engagement Bachers, die dank ihres breiten beruflichen Netzwerks wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Organisation setzt.

So zeigt die Spitex Hombrechtikon eindrucksvoll, dass gute Vernetzung nicht nur unterstützt, sondern den Unterschied macht.

Hier geht’s zur Webseite der Spitex Hombrechtikon

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